Deutsche Meisterschaft in München 2015

Sportlerehrung des SV Oestrich 1836 e.V.

Zur diesjährigen 50. Sportlerehrung im Rahmen einer Sportlerparty im Städtischen Saalbau Letmathe wurden wieder 3 Mitglieder des Schützenvereins Oestrich 1836 e.V. für ihre nationalen Leistungen im Schießsport ausgezeichnet.

Damian Schweda, Christian und Tobias Strätgen errangen bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften in München-Hochbrück im Wettbewerb Sportpistole 9mm Luger mit gesammt 1146 Ringen den 2. Platz, im Wettbewerb Sportpistole 45 ACP den 4. Platz ebenfalls mit 1146 Ringe

Der Schützenverein Oestrich 1836 e.V. sagt Herzlichen Glückwunsch

 

Wir freuen uns über die sportliche Leistung. Sie haben damit auch den SV Oestrich 1836 e.V. in München-Hochbrück würdig vertreten.

Bezirks-Delegiertentag 2012

Susanne Zappe, Vorsitzende des Bezirks Mark (li.) und Klaus Stallmann, Präsident des Westfälischen Schützenbundes (mitte), zeichneten Karl-Heinz Gebelhoff vom  Schützenverein Oestrich mit der Kölner Medaille aus.
Foto: Privat

Kölner Medaille und erfolgreiche Sportschützen

 

Am vergangenen Sonntag richtete der SV Lennetal in Hagen den diesjährigen Bezirksdelegiertentag des Bezirks Mark aus, der im vergangenen Jahr im Letmather Saalbau stattgefunden hatte. Dort hatte sich der Schützenverein Oestrich in seinen Jubiläumsjahr durch eine sehr gute Organisation von sich Reden gemacht.

In Hagen übergab der Vorsitzende des Schützenkreises Iserlohn, Norbert Pusch, die Bezirksstandarte des Bezirks Mark an den Schützenkreis Hagen. Rüdiger Schmithüsen, Vorsitzender des Schützenkreis Hagen, reichte die Standarte an den SV Lennetal zur Aufbewahrung weiter. Der Schützenverein Oestrich hatte sie zuvor für ein Jahr aufbewahrt.

Werner Biecker, der 2. Vorsitzender des Schützenkreises
Iserlohn, hatte die Kasse des Bezirks Mark geprüft und konnte der Versammlung von einer ordnungsgemäßen und fehlerfreien Kassenführung berichten. Somit war die Entlastung des Vorstandes des Bezirks Mark nur noch eine formelle Angelegenheit.

Im Rahmen dieses Bezirksdelegiertentages fanden auch zahlreiche Ehrungen statt. Bezirkssportleiter Frank Schneider ehrte die 1.Pistolenmannschaft des SV Oestrich, mit den Schützen Swen Janssen und den für Oestrich startenden Mendenern Tobias und Christian Strätgen, zur Mannschaft des Jahres 2011. In der Disziplin Sportpistole 9 mm hatten sich die Schützen für die Deutschen Meisterschaft qualifiziert und dort den 5. Platz belegt. Leider konnten die erfolgreichen Sportler diese Auszeichnung nicht persönlich in Empfang nehmen, da sie zur Zeit wieder bei den Deutschen Meisterschaften in München am Start waren.

 

Außerdem ehrten der Präsident des Westfälischen Schützenbundes, Klaus Stallmann und die Vorsitzende des Bezirks Mark, Susannem Zappe, verdiente Schützen aus dem Schützenkreis Iserlohn. In den Laudationen
wurden die Verdienste um das Schützenwesen hervorgehoben, wobei die
ehrenamtlichen Tätigkeiten, besonders auch auf Schützenkreisebene, hervorgehoben wurden.

Mit der Kölner Medaille wurde Karl-Heinz Gebelhoff vom Schützenverein Oestrich ausgezeichnet.

     Schützenverein Oestrich

               1836 e.V.

           Werner Biecker

            Kühlingstr. 35
           58642 Iserlohn

   Telefon: +49 2374 / 14059

Schießsportanlage

         Sportanlage:
       Schleddestr. 20

     Tel. (02374)15878

       LG / LP - Stände
       Sportpistole 25m 

       KK–Gewehr 50m

  Die nächsten Termine

11.11.2017   

             

Ball der Könige im Saalbau Letmathe

Aktuelle Meldungen

Anträge auf Waffenscheine steigen sprunghaft an

Die Angst vor Terroranschlägen treibt Bürger in Deutschland massenhaft in die Waffenläden. Die Zahl der "kleinen Waffenscheine" ist um fast 50 Prozent gestiegen. Die Grünen halten das für riskant.

Nach den Terroranschlägen und Amokläufen der vergangenen Wochen wächst in Deutschland die Verunsicherung. Ein deutliches Indiz dafür ist eine erhebliche Nachfrage nach dem "kleinen Waffenschein" für Reizstoff- und Schreckschusswaffen. Die Zahl solcher Bescheinigungen ist im ersten Halbjahr um 49 Prozent gestiegen.

"Mit Stand Juni 2016 waren 402.301 kleine Waffenscheine im Nationalen Waffenregister gespeichert", teilte das Bundesinnenministerium auf Anfrage mit. Im ersten Halbjahr 2015 waren noch 269.899 Dokumente registriert worden.

Schusswaffen wurden dagegen nicht stärker nachgefragt. Die Zahl der Waffenbesitzkarten sank leicht auf 1,894 Millionen im ersten Halbjahr 2016. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 1,898 Millionen.  

Grüne sehen die Entwicklung kritisch

Den Trend zu Selbstverteidigungsmitteln bestätigen Städte wie Köln und Leverkusen. Dort nahmen die Anträge auf "kleine Waffenscheine" laut Polizei sprunghaft zu. Von Januar bis einschließlich Juli beantragten 3273 Einwohner aus Köln und der Nachbarstadt Leverkusen den Schein. Im gesamten Jahr 2015 waren es gerade einmal 547. Rund die Hälfte dieser Anträge war im Januar nach den Silvesterübergriffen auf der Domplatte eingegangen – derzeit sind es im Vergleich zum Vorjahr mehr als doppelt so viele pro Monat.

2002 war der "kleine Waffenschein" nach Amokläufen an Schulen eingeführt worden. Gegen eine Gebühr wird er je nach Bundesland von der Polizei, Ordnungs- oder Landratsämtern ausgestellt. Die Behörden überprüfen die Zuverlässigkeit und Eignung der Antragsteller.

Die Innenexpertin der Grünen-Bundestagsfraktion, Irene Mihalic, sieht diese Entwicklung kritisch. Sie fordert Verschärfungen beim Waffenschein. "Wir halten es für geboten, dass auch für den Erwerb von Reizstoffwaffen die Vorlage des kleinen Waffenscheins notwendig wird", sagte die frühere Polizistin. Bisher genügt ein Nachweis der Volljährigkeit – Kauf und Besitz der Waffen sind freigestellt. Wer sie aber mitführen will, braucht den "kleinen Waffenschein".

Waffenhändler plädieren für persönliche Beratung

Zusätzlich verlangt Mihalic höhere Standards für die Deaktivierung von Dekorationswaffen: "Es ist seit Jahren bekannt, dass diese Waffen viel zu oft, viel zu leicht wieder zu schussfähigen Waffen zurückgebaut werden können." Auch die Lagerung von Schusswaffen und Munition müsse gesetzlich strenger geregelt werden.

Ein schärferes Waffenrecht lehnt der Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenhändler (VDB) ab. Das werde die Sicherheit der Bürger in keiner Weise erhöhen. "Hauptproblem sind illegale Schusswaffen, die über Schwarzmärkte und das Darknet beschafft werden", sagte VDB-Geschäftsführer Ingo Meinhard.

Nach seiner Beobachtung besorgen sich die Kunden seit den Pariser Anschlägen im November 2015 verstärkt Abwehrmittel zum eigenen Schutz: "Gekauft hat ein Querschnitt der Bevölkerung, vom einfachen Arbeiter bis zum Professor."

Sorge bereitet dem VDB der Vertrieb von Pfeffersprays über Supermärkte, Autobahnraststätten und Drogeriemärkte. "Pfeffersprays sollten im Fachhandel verkauft werden. Sie sind im Notwehrfall äußerst effektiv. Darum ist eine persönliche Beratung nötig", sagte Meinhard